Neulich in der Kirchgasse



TAIFUN!!!!! Komm jetzt endlich her!!!!

Da klefft Taifun, der kleine Wicht:
"Ich will nicht in den Wanzlikpfad!
Nein! Nein! Nein!
Den doofen Weg, den mag ich nicht!
Ich will in diesen Pfad nicht rein!"



(übernommen von Jettes Merkzettel)

Schiete kontra Schoki

Ungebändigtes Verlangen nach dem Verzehr von Schokolade - wen hat es nicht schon mal erwischt? Aber jetzt hilft ein einzigartiges Mittel aus der Zauberküche der Homöopathie:"excrementus canium" oder auf deutsch: Hundescheiße.

Wussten wir es nicht schon immer?
Das Geld liegt auf der Straße.
Besonders auf Neuköllner Pflaster.

Wenn die Leute, die die Haufen ihrer Hunde nicht einsammeln, wüssten, was sie der Esotherikindustrie schenken (statt es ihnen für teures Geld anzubieten...), die mit ihren als BSR-Kehrmaschinen getarnten excr.can.-Sammelmaschinen die frischen, noch warmen Hinterlassenschaften auflesen.

Nach der fachgerechten Aufbereitung frei nach Samuel Hahnemann klickern kleine rosa Hundekackeglobuli aus der esotheric machine und verderben nachhaltig den Appetit auf Schokolade.
Und den Spaß an "Depression durch Arbeitsplatzverlust".
Und helfen dabei auch noch gegen geistige Benommenheit.


Letztere scheint bei den religiösen Führern der Homöopathiegemeinde vorzuherrschen und erfordert eine Extraportion, natürlich unverdünnt.

PS: Wurde Katzenkacke schon erforscht?
Bei Jette gibt's preisgünstige Angebote für Selbstabholer.

PPS: Arbeitslose, sammelt Hundehaufen!
Das hilft gleich mehrfach: gegen Arbeitslosigkeit und ihre Folgen und noch dazu gegen Armut und hält als Nebeneffekt die Straßen sauber.
Ist das nicht wunderbar?

(übernommen von Jettes Merkzettel)

500 Jahre

Köter & Pöter!


Im Jahre 1510 trafen an einem sonnigen Junitag mit einer vierspännigen Kutsche vom Hofe der Hohenzollern zwei junge Möpse in Rixdorf ein.
Diese Hunde standen im Dienste der fürstlichen Landesverwaltung und sollten den Dorfbüttel bei seiner Arbeit unterstützen.
Kurz zuvor war dessen Gehilfe bei einem Reitunfall in den Niederländer Wiesen nördlich des Dorfes ums Leben gekommen. Die Möpse mit den Namen Köter und Pöter sollten ursprünglich nur die Zeit überbrücken, bis ein neuer Gehilfe eingestellt werden konnte, fanden aber soviel Zuspruch bei der Bevölkerung, dass bis heute der Hund aus dem Neuköllner Straßenbild nicht wegzudenken ist.

(übernommen von Rixdorfer fliegende Monatsblätter)